Ludwigsburg

Die USA befinden sich in Aufruhr. Ein tiefer Riss geht mitten durch die Gesellschaft – zwischen Schwarz und Weiß, Arm und Reich, Stadt und Land sowie der Ost- und der Westküste auf der einen und dem Heartland und den Südstaaten auf der anderen Seite. Dazu kommt, dass sich das Land auch international zunehmend isoliert hat.

Roman Zitzelsberger (Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg), Michael Brecht (Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Daimler AG) und Ergun Lümali (Stelv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Daimler AG) machen deutlich warum Solidarität auch bei Daimler gewinnen muss und warum es jetzt notwendig ist, dass Druck aufgebaut werden muss.

Anbei findet ihr einen Überblick über unsere Aktionswoche Anfang Oktober.

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Restrukturierung ist mehr als Standortschließung.

Die KOMET-Belegschaft kämpft für ihre Zukunft.

Mahle hat Ende September angekündigt 2000 Beschäftigte an deutschen Standorten abzubauen. Das bedeutet für den Standort Schorndorf, dass 95 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz, nach Plänen der Arbeitgeber, verlieren sollen.

Am 22.September hat sich unser Parlament - die Delegiertenversammlung - neu aufgestellt und als erste Amtshandlung die Bevollmächtigten und die Ortsvorstandsmitglieder gewählt.

Unsere Bevollmächtigten:

Auch in Zeiten wie diesen kann man stolz, zuversichtlich und guten Mutes sein. Warum? Ganz einfach: Ich fühle mich nie allein! Egal ob mit meinen Kolleginnen und Kollegen oder mit Euch auf den Straßen oder in den Firmen; wir entwickeln Power, bringen unsere Positionen in die Öffentlichkeit und zeigen kreativ, was Solidarität bedeutet. Dieses WIR macht mich glücklich, stolz und mutig. Und dieses WIR lässt mich den Job als Geschäftsführer als besten Job der Welt empfinden. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Delegierten und Ortsvorständen.

Für den Geschäftsführer der IG Metall Ludwigsburg, Matthias Fuchs, ist es unerklärlich, warum Bosch AS viele Millionen Euro für die Vernichtung von Arbeitsplätzen ausgeben will, anstatt das Geld in die Zukunft der Belegschaft zu investieren.

Vielen Dank für die großartige Beteiligung an unserer Beschäftigtenbefragung. Trotz der kurzen Rückmeldezeit haben sich 140 Kolleginnen und Kollegen beteiligt. Das ist überwältigend. Danke dafür!

Schon am Anfang des Jahres sollte bei ITT Cannon die Montage verlagert werden um die hohen Gewinnerwartungen zu erfüllen. Durch die Pandemie konnte die Verlagerung, zum Glück der Beschäftigten, verzögert werden. Nun hat das Management, um die Gewinne zu erhöhen, die Entscheidung getroffen, nicht nur die Montage sondern alle Handarbeitsplätze am Standort zu verlagern.

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