Antikriegstag 2022 in Fellbach 01.09.22 18:00 am Friedensbaum Fellbach

Der DGB-Kreisverband Rems-Murr lädt ein zu Kundgebung und Demonstration am Antikriegstag 2022.

Die Kundgebung startet um 18 Uhr am Friedensbaum Fellbach, zwischen Schillerstr. 26 und der Schwabenlandhalle.

Nach der Begrüßung durch die DGB-Ortsgruppe Fellbach werden auf der Kundgebung sprechen:

  • Matthias Fuchs, DGB-Kreisvorsitzender Rems-Murr
  • Vanessa Rücker, stellv. Ortsvorsitzende ver.di Rems-Murr

Die anschließende Demonstration geht über die Schillerstraße, Hintere Straße, Tainer Straße, Pfarrer-Sturm-Weg und Theodor-Heuss-Straße bis zum Bahnhof Fellbach (geplante Route).

Bitte beachtet vor Ort etwaige Hinweise der Versammlungsleitung!

Aus dem Aufruf:

Für den Frieden auf die Straße in Fellbach!
Gegen einen neuen Rüstungswettlauf!
Die Waffen müssen endlich schweigen!

„Nie wieder Krieg!“ – das ist und bleibt die Grundüberzeugung des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften. Jeder Krieg ist ein Angriff auf die Menschheit und die Menschlichkeit. Mit dem verbrecherischen Überfall der russischen Armee auf die Ukraine ist der Krieg zurück in Europa. Im Nahen und Mittleren Osten, in Afrika und anderswo wüten weiterhin, teilweise seit Jahrzehnten Kriege und Bürgerkriege. Tod, Zerstörung und Flucht – so lautet ihre fürchterliche Bilanz. Die Waffen müssen endlich schweigen – überall auf der Welt!

Die Antwort der Ampelregierung: Schnell ein Sondervermögen in Höhe von 100 Milliarden für die Bundeswehr, für das sogar das Grundgesetz geändert wurde und die dauerhafte Erhöhung des Rüstungsetats auf 2% des Bruttoinlandsprodukts. Kurz – Deutschlands Kampffähigkeit soll weiter ausgebaut werden.

Für uns ist jedoch klar: Aufrüstung und Militarisierung werden keinen Frieden schaffen! Mehr Geld für die Rüstung bedeutet gleichzeitig weniger Geld für uns, während die Lebenshaltungskosten ungebremst steigen. Die Finanzierung wird auf Kosten der Leistungsfähigkeit unseres Sozialstaates gehen, die soziale Ungleichheit im Land verschärfen und dazu führen, dass die dringenden Zukunftsinvestitionen in die sozial-ökologische Transformation ausbleiben. Statt mehr Waffen benötigen wir dringend mehr Mittel für Soziales, Bildung, Pflege und Klimaschutz! Deshalb wollen wir ein Zeichen setzen gegen jeden Krieg, überall: Nein zu Krieg und Militarismus – abrüsten statt aufrüsten!

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