Tarifrunde

Liebe Kolleginnen und Kollegen.

Januar bis März 2018 100 EUR Einmalzahlung. Ab April Erhöhung um 4,3% 2019 400 EUR Festbetrag und 27,5% mehr zusätzliches Urlaubsgeld. Verkürzung auf 28 Stunden möglich.

Liebe Kolleginnen und Kollegen.

Wir stehen hier für die 6 Prozent und Arbeitszeiten, die zum Leben passen!

Weil uns das zusteht!

Die Arbeitgeber haben es noch immer nicht verstanden: Bei den letzten Tarifverhandlungen in Stuttgart haben sie keinerlei Bereitschaft gezeigt, sich mit uns zu einigen.

Sie haben gesagt: „3,5 Prozent gewähren wir Euch – aber für 27 Monate.

Plus eine Erhöhung des Urlaubsgeldes, dann habt Ihr doch alles, was Ihr wollt.“

Zum Aktionstag am 24.01.2018 in Waiblingen sind nochmals alle Betriebe im Rems-Murr-Kreis zur Demonstration mit Kundgebung zum Warnstreik aufgerufen worden.

Es beteiligten sich rund 500 Kolleginnen und Kollegen an der Kundgebung.

Zum Aktionstag am 23.01.2018 in Bietigheim-Bissingen sind nochmals alle Ludwigsburger Betriebe zur Demonstration mit Kundgebung zum Warnstreik aufgerufen worden.

Es beteiligten sich rund 1.000 Kolleginnen und Kollegen.

„Wir stehen in dieser Tarifrunde davor, die Zeiten zu ändern – jetzt ist Zeit für die Ansprüche der Beschäftigten an Vereinbarkeit und Zeitsouveränität“, so Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter der IG Metall-Baden-Württemberg.

Am 16.01.2018 fand von 10 – 11 Uhr bei Weru in Rudersberg ein Warnstreik in der Kantine statt. Es nahmen 100 Kolleginnen und Kollegen aus der Fertigung und der Verwaltung teil.

Gesprochen haben Matthias Fuchs, Geschäftsführer IG Metall Waiblingen und Thomas Martin, Gewerkschaftssekretär.

In den Redebeiträgen wurde die Forderung nach 6 % mehr Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütungen dargestellt und die Kolleginnen und Kollegen wurde auf weitere Aktionen zur Durchsetzung eingestimmt.

Für die folgende Warnstreikwoche sieht Matthias Fuchs eine Zunahme an der Warnstreikbeteiligung: "Ausgehend von den Äußerungen der Arbeitgeber denke ich, dass viele Beschäftigte den Aufrufen der IG Metall folgen werden und sich an den Warnstreiks beteiligen. Wer sich damit aufhält, mit unakzeptablen Angeboten in Verhandlungen zu gehen, provoziert die Beschäftigten zu noch mehr Aktivität."

Die Arbeitgeber hatten in der dritten Verhandlungsrunde ihr - sogenanntes - Angebot nicht verbessert. Die Verhandlung wurde ohne Ergebnis vertagt.

Wir machen gemeinsam Druck in den Betrieben der Metall und Elektroindustrie.
Für 6 % mehr Entgelt und Arbeitszeiten die zum Leben passen.

Dienstag, 16.01.2018

  • Am Warnstreik bei Kienle+Spiess haben sich 80 Kolleginnen und Kollegen beteiligt

Montag, 15.01.2018

  • An der Kundgebung zum Warnstreik der Firmen Valeo Schalter, Valeo Wischer und Nidec haben sich 200 Kolleginnen und Kollegen beteiligt.

Mittwoch, 10.01.2018

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